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CJD  






Die Geschichte des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.


Gründung

1947 gründete ein kleiner Kreis engagierter Christen um Pfarrer Arnold Dannenmann aus Faurndau bei Göppingen in Baden-Württemberg das „Christliche Wohlfahrtswerk – Das Jugenddorf (CWJD)".

Zielsetzung und Aufgabe war für sie, den durch den Krieg orientierungslos gewordenen, obdachlosen und verwaisten Jugendlichen eine Chance zum Neubeginn zu bieten:

  • eltern- und heimatlose Jugendliche
  • kriegsversehrte, körperbehinderte und gesundheitlich schwache Jugendliche
  • Halbwaisen, vor allem aus Flüchtlingsfamilien, die sich in wirtschaftlicher Notlage befinden
  • Voll- und Halbwaisen außerdeutscher Nationalität
  • gefährdete und straffällig gewordene Jugendliche


Erste Einrichtungen

Die ersten CJD Einrichtungen entstanden in Blaubeuren (1947), Helmscherode (1948) und Limmer (1949).

1949 erfolgte dann die Gründung des „Stammjugenddorfs“ im alten Grafenschloss Kaltenstein in Vaihingen / Enz. Dorthin macht sich Arnold Dannenmann mit 28 jungen Leuten auf, die er in dem ausgebombten Stuttgarter Hauptbahnhof angesprochen und um sich geschart hat: Zerlumpte, ausgemergelte Jugendliche, elternlose Kinder, die einen Platz für die Nacht suchten. Erschüttert von der Hoffnungslosigkeit spricht er jenen Menschen Mut zu. Und sie bekommen eine Bleibe, Heimat und Ausbildung.

Aus diesen Anfängen wuchs das CJD zu einem großen Jugend-, Bildungs- und Sozialwerk mit mehr als 150 Standorten in ganz Deutschland. Seit der Gründung haben mehr als 2,5 Millionen Menschen Unterstützung und Förderung durch das CJD erfahren.

 

A. Dannenmann mit dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer